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Regenwassernutzung

Regenwasserqualität und Einsatzbereiche

Die bisher bekannten Untersuchungen von Regenwasser haben ergeben, dass die Qualität des Regenwassers im Anwendungsbereich mit der des evtl. verschmutzten Dachablaufwassers nur wenig zu tun haben muss.

Im Gegenteil: Das z. B. einer Waschmaschine zugeführte Wasser kann bei einer entsprechend qualifiziert ausgeführten Anlage dauerhaft die europäischen Grenzwerte für Badegewässer einhalten. Das Wasser ist dann klar, geruch- und farblos und frei von Feststoffen; der Waschmaschinenbetrieb mit Regenwasser ist zu empfehlen.

Voraussetzug dafür ist die Einhaltung eines bestimmten technischen Mindeststandards; werden dagegen Fehler bei der Planung, Bauteileauswahl oder Ausführung gemacht, kommt es u. U. zu einer drastischen Qualitätsverschlechterung, die sich recht schnell durch Geruchsentwicklung bemerkbar macht. Wie bei anderen Gebäudetechniken auch (z. B. Heizung) ist eine solide Technik für einen störungsfreien und wartungs- (und damit kosten-) armen Anlagenbetrieb unabdingbar.

Der Einsatz von Regenwasser über Nutzungsanlagen kommt in Wohngebäuden nur für folgende Bereiche in Betracht: WC-Spülung, Waschmaschine, Putzen und Reinigen, Garten- und sonstige Bewässerungen. Für eine reine Gartenbewässerung sollte aus wirtschaftlichen Gründe keine komplette Regenwasseranlage gebaut werden; einige Regentonnen für die Sommermonate reichen vollkommen aus.

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